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ALICE TANZT FÜR VERÄNDERUNG

Ein Interview des gow!-Magazins mit
Alice-Project über Drogen und Party-Politics


Wer gerne auf Parties und Festivals geht, der stand sicherlich schon einmal an einem Alice-Stand und hat die kleinen Kärtchen mit Infos zu Drogen und zu Party-Politics gelesen. grow! wollte wissen, für was das Alice-Project genau steht und hat nachgefragt:


grow! :
Wie seid Ihr auf den Namen "Alice" gekommen?

Alice :
"Alice" bezieht sich auf "Alice im Wunderland". Das Projekt nannte sich ursprünglich noch in den Neunzigern "Safe Party People". Der Name erschien uns dann aber zu trocken - und auf der Suche nach einem neuen Namen trafen wir Alice im Wunderland und die inspirierte uns zu "Alice-Project".

Mit etwas Fantasie lassen sich die Abenteuer von Alice im Wunderland wie die Beschreibungen von Drogenerfahrungen lesen - in anregenden, fantasievollen, aber auch in verstörenden und problematischen Ausprägungen.

An manchen Stellen tauchen sogar Drogen ganz konkret auf. Am berühmtesten ist das Kapitel, in dem Alice einer Raupe begegnet, die ziemlich gechillt Shisha raucht und Alice empfiehlt, an einem psychoaktiven Pilz zu knabbern. Das macht sie dann auch und durchlebt diverse Bewusstseinsveränderungen, nimmt zeitweise sich selbst und die Umwelt völlig anders wahr.

"Alice im Wunderland" ist aber auch die Geschichte einer jungen Frau, die ihren eigenen Weg sucht und findet, bzw. sich mit sich selbst und dem was ihr begegnet auseinandersetzt. Sie begegnet ungewöhnlichen Personen, freundet sich zum Teil mit ihnen an, widersetzt sich aber auch einer diktatorischen Königin.

Für uns ist "Alice im Wunderland" ein kreativer Ausgangspunkt. Uns geht es aber nicht darum, sich in irgendwelche Fantasiewelten zurück zu ziehen, sondern sich ganz konkret kritisch für solidarische Veränderungen zu engagieren. Gemeinsam tanzen wir mit Alice auf Festivals genauso wie in den Straßen für ein freies Wunderland.


grow! :
Ihr habt an Euren Ständen viele Flyer zu Drogen. Welches Drogen-Bild wollt Ihr denn vermitteln?

Alice :
Wir beschreiben in den Flyern möglichst objektiv die Wirkungen von Drogen. Uns geht es weder um eine Verteufelung, noch um eine Beschönigung, sondern um die Verbreitung von möglichst sachlichen Infos, damit sich die Leute selbst ein Bild machen können. Wir sprechen dabei von einer Entwicklung von Drogenmündigkeit. An den Ständen sind wir selbstverständlich offen für Gespräche und helfen bei Problemen direkt auf Parties oder wochentags über Telefon und Email.


grow! :
Die Gesetze sind ja am Ziel einer Drogenfreien Gesellschaft ausgerichtet, aber gab es überhaupt schon einmal eine Gesellschaft ohne Drogen?

Alice :
Menschen aller Epochen haben psychoaktive Substanzen genutzt, zur Bewusstseinsveränderung, zur Heilung, für bestimmte Gefühle, für Visionen... Drogenverbote sind praktisch immer gescheitert und haben durch Repression und Schwarzmarkt die Probleme sogar wesentlich verschärft. Das Bild einer drogenfreien Gesellschaft ist eine Illusion. Gerade heute ist der Konsum von Drogen selbstverständlich, aber auch von einer gesellschaftlichen Doppelmoral begleitet.

Dabei darf man nicht nur auf die illegalisierten Substanzen schauen. Die am häufigsten konsumierten Drogen in allen gesellschaftlichen Kreisen sind Alkohol und Nikotin. Deutschlands größtes Drogenfest ist nicht irgendeine Techno-Party, sondern das Oktoberfest - mit viel Spaß und Gaudi, aber auch mit unzähligen Überdosierungen, zahllosen Gewalttaten und sexuellen Übergriffen. Kaum ein anderes Fest verkörpert so anschaulich die Licht- und Schattenseiten von Drogen wie das Oktoberfest.


grow! :
Warum sind Drogen heute oft mit Problemen verbunden?

Alice :
Die Gründe für Missbrauch und Sucht sind vielfältig: Mangelnde Infos, persönliche Probleme oder eine Konsummentalität sind häufige Faktoren. Oft ist es eine Flucht aus der Realität eines Systems, das Leistung und Profit in vielen Bereichen über den einzelnen Menschen stellt. Eine Flucht, die aber nichts an den eigentlichen Problemen ändert.


grow! :
Wie seht Ihr den Drogenkonsum in der Party-Szene?

Alice :

Alle Jugend- und Musikkulturen hatten ihre Drogen. Und auch die Party-Kultur in ihrer Kreativität, ihrer Vielfalt, ihren neuartigen Ausdrucksformen, aber auch in ihren oberflächlichen und problematischen Aspekten wäre ohne MDMA und LSD nicht denkbar.

Heute gibt es zweifellos viele Leute in den verschiedenen Party-Szenen, die mit Drogen auf ihre Weise umgehen können. Leider geht es anderen Party-Leuten jedoch nur darum, möglichst drauf zu sein. Und noch ein Bier, noch eine Line, noch ein Teil, noch eine Tüte, ...

Am Ende fühlt man sich zwar irgendwie drauf, aber gleichzeitig völlig matschig. Die Wirkungen der einzelnen Substanzen verschwimmen dann völlig und gesundheitlich gehen die Leute ein großes Risiko ein. Ohnehin weiß man bei illegalisierten Substanzen nie genau, was sie tatsächlich alles beinhalten. In der Regel sind sie gestreckt und das macht es noch gefährlicher.
In Österreich und in der Schweiz gibt es deshalb öffentliche Drug-Checking-Angebote, die ermöglichen Substanzen detailliert analysieren zu lassen. Dies ist ein bedeutender Gesundheitsschutz, der im Laufe der Jahre der unzähligen Menschen geholfen hat. Gleichzeitig fördert Drug-Checking auch die mündige Auseinandersetzung mit Drogen bzw. mit dem eigenen Konsum. In Deutschland würden wir gerne gemeinsam mit anderen Projekten ein umfassendes Drug-Checking-Programm aufziehen, aber der politische Wille ist zumindest derzeit auf Bundesebene nicht vorhanden.


grow! :
Was sagt Ihr den Leuten, die auf Parties so unreflektiert mit Drogen umgehen?

Alice :
Das kann eine ganze Menge sein. Es hängt selbstverständlich immer auch vom Zustand der Person ab. Wichtig sind Basics wie: Werfe nicht einfach etwas in Dich hinein, sondern informiere Dich vorher über Wirkungen und Risiken. Glaube unhinterfragt weder platten Anti-Drogen-Botschaften noch dem Dealer, sondern mach Dir auf der Grundlage von sachlichen Infos eigene Gedanken und treffe dann eine Entscheidung. Schau auch in Dich hinein: Wie geht es mir? Was will ich wirklich? Wo sind meine Potentiale und wo sind meine Grenzen?

Und wenn Du tatsächlich etwas nimmst, dann achte auf Safer Use: Dosiere vorsichtig, vermeide einen unkalkulierbaren Mischkonsum und gehe auch bewusst mit Alkohol um, denn der macht das Ganze noch gefährlicher. Brücksichtige auch Aspekte wie Safer Sniefen, also unter anderem das Benutzen eines eigenen sauberen Röhrchens, um Dich nicht mit etwas zu infizieren. Gönne Dir beim Tanzen mal eine Pause und trinke gerade bei Substanzen wie Speed und Ecstasy viel Nicht-Alkoholisches, auch wenn Du keinen Durst verspürst usw.

Auch rückblickend ist das Reflektieren wichtig. Gemeinsam mit anderen kann das richtig Spaß machen und einem manchmal neue Betrachtungsweisen bringen: Was ging mit Dir auf einer bestimmten Droge ab? Kannst Du damit umgehen? Wie wirkst Du auf Andere? Worum geht es Dir? Wie hast Du die Party erlebt? Wie war die Party für uns als Gruppe? War es eine gemeinsame Party oder war letztlich doch jeder für sich, auch wenn wir zusammen hingefahren sind? Was lief schlecht, was lief gut?

Solche Gespräche sollten eigentlich selbstverständlich sein. Meist geht es aber nur um das Feiern und wenn man das Ganze mal nüchtern betrachtet, dann gibt es zwar Erfahrungen, die richtig gut bleiben, aber auch vieles, das dann oft gar nicht mehr so gut rüber kommt.

Wenn man sich so über die Erfahrungen austauscht und nicht nur über das DJ-Set oder die neuen Pillen, dann kann sich eine neue Ebene eröffnen, die den Einzelnen wie auch die ganze Gruppe stärkt. Die nächste Party wird dann sicherlich intensiver.


grow! :
Ihr habt wohl ein eher kritisches Verhältnis zur Party-Kultur?

Alice :
Techno hat einmal als Underground-Kultur angefangen, die sich gezielt gegen Starkult, Kommerz und auch gegen bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse gestellt hat. Lest Euch zum Beispiel mal die frühen Erklärungen von Techno-Projekten wie Underground Resistance oder Spiral Tribe durch. Da ging es nicht nur um Party und eine neue Musik, sondern auch um befreiende Veränderungen. Wir versuchen diesen ursprünglichen Spirit über unsere Flyer und Aktionen aufzugreifen und eigenständig weiterzuentwickeln.

Spaß und Entspannung sind zweifellos wichtig, auch wir gehen selbstverständlich gerne feiern. Aber wenn für den Spaß am Wochenende alles andere ausgeblendet wird, dann ist das nur noch Oberfläche und Fassade hinter der sich Leere verbirgt.


grow! :
Warum macht Ihr dann auch auf Kommerz-Events Info-Stände?

Alice :
Wir wollen möglichst viele Leute ansprechen und im Idealfall Impulse geben, etwas zu verändern - und wir erreichen auf solchen Events tausende Party-People.

Wir sind zudem ein Projekt, das nicht als erstes auf das Trennende schaut, sondern eher auf Gemeinsames - sofern die Basis nicht völlig gegensätzlich ist. Und da gibt es auch auf großen kommerziellen Events immer wieder Schnittmengen, in denen es Sinn macht, gemeinsam etwas zu machen, auch wenn es in anderen Bereichen nicht passt.

Die Parties, auf die wir selbst stehen, sind eher ziemlich selten: Parties als Freiraum, als Ausdruck eines anderen Lebensgefühls, als großes Trance-Ritual, als Impuls für Veränderung und Entfaltung, als gemeinschaftliche Begegnung, ...


grow! :
Alice hat ja in diesem Sinne nicht nur Flyer zu Drogen, sondern zum Beispiel auch zu "Party-Politics". Was versteht Ihr darunter?

Alice :
Auf den ersten Blick denkt man vermutlich in der Regel, dass Party und Politik nichts miteinander zu tun haben. Aber wir verstehen unter Party-Politics zum Beispiel auch Getränkepreise: Kostet ein Glas Wasser drei, vier Euro oder gibt es zum Beispiel Wasser als Grundnahrungsmittel zum Selbstkostenpreis oder gar umsonst und dafür sind andere Getränke teurer? Geht es nur um Profit oder um eine gemeinschaftliche Party?

Zu Party-Politics gehören auch solche Fragen: Wie gehen die Leute auf Festivals mit ihrem Müll um? Organisieren die Leute auch mal etwas selbst, anstatt nur im Kommerz-Mainstream mit zu schwimmen und Stars zuzujubeln? Oder tanzen die Leute auch auf den Straßen für gesellschaftliche Veränderungen und nicht nur in den Clubs... All das sind für uns wichtige Aspekte, all das - und noch einiges mehr - zählen wir zu Party-Politics.


grow! :
Ihr habt bei Alice auch einen kreativen Teil und organisiert selbst größere Parties...

Alice :
Ja, Alice steht für kritische Infos, aber auch für kreative Entfaltung. Mal ist es ein Trommel- oder Jonglage-Angebot, wenn wir mit den Playground-Leuten etwas zusammen machen oder eine offene Session, an der sich alle beteiligen können. Daneben gibt es auch ein Kunstprojekt, für das uns verschiedene Artists Zeichnungen, Fotos, Collagen, Streetart usw. zu "Alice in a different Wonderland" zur Verfügung gestellt haben.

Wir haben zusammen mit anderen Projekten mehrfach das Festival "Gathering of the Tribes" organisiert und die "Connecta"- Parties. Bei den Events gab es jeweils viel Musik unterschiedlicher Styles - Alice ist nicht auf eine Szene oder Musikrichtung festgelegt. Wichtig war uns daneben vor allem ein Programm, das über das übliche Party-Angebot weit hinausging. Zum Beispiel Workshops über mobile Soundsysteme und zu Trance-Tanz, Vorträge mit Diskussion über Entwicklungen im Drogenbereich und zur Verbindung von Party und Politik, eine NachtTanzDemo und vielfältige kreative Angebote ...


grow! :
Eure Events waren ja recht erfolgreich. Zumindest sind sie schon durch das ungewöhnliche Programm noch gut in Erinnerung. Wie sind die Reaktionen auf Eure Stände auf anderen Parties? Wie kommen Eure bunten Info-Cards an?

Alice :
Ziemlich positiv. Die Leute merken schnell, dass wir ihnen nichts aufdrücken und es entwickeln sich oft interessante Gespräche. Wir können sicherlich immer wieder Impulse geben. Manche Veranstalter haben allerdings Probleme mit uns, weil wir offen über Drogen sprechen und auch kritisch auf Missstände hinweisen. Inzwischen haben wir jedoch solch einen guten Ruf, dass wir praktisch jedes Wochenende unterwegs sind.

Hauptsächlich sind wir auf Parties und Festivals. Wir werden aber auch auf Kongresse eingeladen oder nehmen zum Beispiel an Paraden und Reclaim-the-Streets-Aktionen teil. Das Spektrum reicht von kleinen Underground-Geschichten bis zu großen Festivals in ganz Deutschland, von Do-it-Yourself-Aktionen in selbstbestimmten Kulturzentren bis zu durchorganisierten internationalen Tagungen.

Besonders gut kommen die kleinen Info-Cards an. Wir haben rund 30 Flyer zu verschiedenen Drogenthemen und zu "Party & Politics". Das kann etwas Visionäres oder etwas zum Schmunzeln sein oder ein kritischer Text zum Nachdenken. Der Flyer mit einer kleinen Text-Collage zu "Lebst Du schon oder kaufst Du noch?" ist ein schönes Beispiel, das mehrere Aspekte verbindet.

In den letzten Jahren wurden jeweils über 60.000 Stück an unseren Ständen gezielt mitgenommen - also nicht irgendwo beliebig ausgelegt. Eine gigantische Zahl für ein Projekt wie Alice. Es gibt Leute, die sammeln die Cards - wir haben jedes Jahr einige neue - oder hängen sie sich ins Zimmer oder an den Kühlschrank, was ja an sich schon eine schöne Anerkennung ist.

Besonders freuen wir uns selbstverständlich, wenn Leute uns sagen oder schreiben, dass unsere Infos und Gespräche etwas angeregt und positiv verändert haben... - Und das passiert erfreulicher Weise immer wieder.


grow! :
Wie bekommt man Euch auf eine Party? Was kostet Ihr?

Alice :
In Frankfurt unterstützt uns dankenswerter Weise die Stadt Frankfurt. Bei allem darüber hinaus müssen wir schauen, wie wir das Ganze finanzieren. Zum Teil unterstützen uns die Veranstalter, manchmal finanzieren wir etwas aus eigener Tasche oder über Spenden.

Idealismus ist immer mit dabei, sonst würde es nicht gehen und sonst würde Alice auch nicht so erfolgreich sein. Grundsätzlich gilt, dass man uns für eine Unkostenerstattung plus Spende einladen kann, wenn wir glauben, dass ein Alice-Stand Sinn macht und uns die Party zusagt. Wir unterstützen aber auch gerne kleine nichtkommerzielle Parties mit einem Spirit oder idealistische Aktionen - und dann findet sich immer auch ein Weg. Also bei Interesse einfach melden und wir schauen gemeinsam, was möglich ist.


grow! :
Wo seid Ihr so unterwegs?

Alice :
Der Schwerpunkt liegt klar in Frankfurt am Main. Dort haben wir auch ein kleines Büro im Haus unseres Trägers Basis e.V.. Im Sommer werden wir bundesweit und auch in andere Länder für Vorträge und Info-Aktionen eingeladen.

Da sind zum Beispiel so unterschiedliche Events wie die Fusion (unser Lieblingsfestival), Schlagstrom, Burg-Herzberg, Time Warp, Nature One oder die Fuckparade und Christopher-Street-Day-Veranstaltungen. Wir unterstützen antifaschistische Benefiz-Veranstaltungen genauso wie Reclaim-the-Streets- und Freiraum-Aktionen. Wir waren auf dem Weltkongress der Hedonistischen Internationale, queeren Ladyfesten und wurden unter anderem auf die Club-Health-Conference, den Akzept-Kongress und das LSD-Symposium eingeladen.

Immer wieder machen wir gemeinsame Aktionen mit befreundeten Projekten aus dem Sonics-Netzwerk wie Eclipse, Eve & Rave und den Drug Scouts. Auf europäischer Ebene gehören wir dem ENCOD-Netzwerk an, das sich für grundlegende drogenpolitische Veränderungen einsetzt.

Im Grunde sind wir jedes Wochenende auf ein, zwei Events. Der musikalische Schwerpunkt ist elektronische Tanzmusik aller Richtungen, aber wir sind auch schon mehrfach mit unseren Angeboten zum Beispiel auf Industrial-, Hardcore-Punk und Rock-Events gewesen. Manchmal sind wir mit dem Camper unterwegs, manchmal auch nur mit einem Rollkoffer voller Flyer. Bei Alice ist im Grunde alles möglich. Die Termine mit den Links finden sich unter: www.alice-project.de/tour


grow! :
Auffallend ist, dass Ihr auf Euren Cards, den Bannern und dem Alice-Camper viel mit eigenwilligen Interpretationen von "Alice im Wunderland" arbeitet. Wie kommt Ihr an all die Motive und Texte?

Alice:
Das ist ganz unterschiedlich. Wie schon gesagt, uns geht es nicht nur um die Original-Geschichte, sondern auch um eine Alice in der heutigen Welt mit ihren Licht- und Schattenseiten. Entsprechend suchen wir uns die Motive aus. Mal fragen wir KünstlerInnen an, dann werden uns Sachen einfach so zugeschickt oder wir gestalten etwas selbst, wobei die Texte in der Regel von uns sind.

Beispielsweise stammt der Pixie-Kobold im Alice-Logo aus einer Zeichnung von Brian Froud, der uns erlaubt hat ihn zu nutzen. Und die kreative Alice mit dem Farbeimer stammt von Bwrah Bwrah, einem niederländischen Streetart-Künstler. Inzwischen gab es mehrere Ausstellungen mit einigen Bildern. Und selbstverständlich freuen wir uns immer über neue Zeichnungen, Fotos, Collagen, Stencils, ... - Einfach schicken. Danke!


grow! :
Wie viele Leute machen bei Euch mit? Sucht Ihr noch Leute?

Alice :
Wir sind immer offen für engagierte Leute. Im Mittelpunkt sollte ein gewisser Idealismus stehen und das Bedürfnis sich zu engagieren, zu verändern, zu gestalten. Wichtig ist auch ein Bezug zur Party-Culture. Dann kann man schauen, wer sich eher für den Drogen-Bereich oder die Party-Politics oder unser Schulprojekt oder den Kreativ-Teil oder auch für alles interessiert. Es ist auch möglich bei uns anerkannte Praktika für das Studium zu machen. Bei Interesse einfach mailen.

Derzeit sind wir im Kern so etwa zehn Aktive mit einem großen Umfeld. Das schwankt aber immer wieder. Für manche Sachen gibt es eine Aufwandsentschädigung. Wer jedoch nur einen Job sucht, der ist bei Alice verkehrt.


grow! :
Eine Message zum Schluss?

Alice :
"Die Sterne sind erreichbar", ruft Alice tanzend, "aber nur wenn wir es wirklich wollen."


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Alice-Project :
www.alice-project.de
www.myspace.com/alice_project

grow!-Magazin :
www.grow.de


10-2010
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