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INFOS STATT ERHOBENER ZEIGEFINGER

Seit mehreren Jahren ist das Alice-Project mit Info-Ständen bzw. mit dem Alice-Bus auf Parties und Festivals, sowie in Schulen und auf Kongressen vertreten. Zu den wesentlichen Zielen gehört es, zur Entwicklung einer Drogenmündigkeit beizutragen - also zu einem mündigen Umgang mit psychoaktiven Substanzen. Dies klingt fast banal, ist in unserer Gesellschaft aber keineswegs selbstverständlich. Deutlich zeigt dies der in vielen Fällen völlig unreflektierte Umgang mit den sogenannten Partydrogen oder auch mit alkoholischen Getränken. Dem Alice-Project geht es dabei weder um eine Tabuisierung noch um eine Beschönigung von Drogen. Es geht vielmehr um die Vermittlung von möglichst objektiven Informationen als Grundlage eines sachlichen und mündigen Verhältnisses zu Drogen.

Die entsprechenden Informationen stehen an den Ständen, im Alice-Bus und im Internet unter dem Motto ”Infos statt erhobener Zeigefinger” zur Verfügung. Die Flyer sind an den Bedürfnissen und Bedingungen ausgerichtet, die innerhalb der Jugendszenen und Musikkulturen gegeben sind, ohne sich an diese anzubiedern. Entsprechend ist der inhaltliche Ansatz von Alice ein lebensweltbezogener, der an den Zielen einer kurzfristigen Risikominderung, einer Bewusstseinsentwicklung und einer Hilfe bei Problemen ausgerichtet ist. Dabei thematisiert Alice auch die soziokulturellen Rahmenbedingungen und versucht verändernd auf diese einzugehen.

Zum Beratungsangebot von Alice gehört insbesondere die Möglichkeit von Gesprächen an den Alice-Infoständen bzw. im Alice-Bus. Zudem besteht seit August 2000 die Möglichkeit Alice im Rahmen des Beratungsangebotes "Fragen zu Drogen?" unter contact@alice-project.de zu mailen oder unter 069-48004950 telefonisch zu erreichen.